Warum Fitnessnahrung dich niemals dünn macht

Regelmäßig greifen unsportliche Menschen zu Fitnessnahrung. Oft denken sie, es würde sich dabei um eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Snacks handeln. Noch viel öfter denken sie, sie könnten damit sogar abnehmen. Warum das nicht funktionieren kann, erfährst du hier.

Sobald die Worte „Fitness“ oder „Sport“ auf Produkten stehen, werden sie mit dem Abnehmen in Verbindung gebracht. Es gibt mittlerweile Fitness-Frühstücksflocken, essbare Sportgele, Fitnessriegel und vieles mehr. Diese helfen dir aber ganz sicher nicht dabei Gewicht zu verlieren. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall.

Dem liegt ein großes Missverständnis zu Grunde. Die Begriffe Sport und Fitness werden in der breiten Bevölkerung mit Gewichtsverlust asoziiert. Eben weil es das Nummer 1 Ziel der Menschen ist.  Steht dieser Begriff auf Lebensmitteln, geht es jedoch vorrangig um etwas anderes: Energie!

Sportlebensmittel zeichnen sich dadurch aus, dass sie Sportlern vor, während oder nach dem Sport genügend Energie für körperliche Leistung oder Regeneration bringen sollen. Energie im Sportbereich bedeutet meistens zwei Sachen: viele viele Kalorien und davon viel viel Zucker. Dabei geht es nichtmal vorrangig um Gesundheit, sondern nur um die kurzfristige Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Schauen wir zum Beispiel mal die bekannten „Energycakes“ an (der Name Energy verrät es schon), handelt es sich um etwas, das pro Riegel mit 500 Kalorien daherkommt. In letzter Zeit sieht man immer wieder Frauen, die diesen Kram auf den sozialen Netzwerken als „gesunde Alternative zu herkömmlichen Riegeln, die auch noch beim Abnehmen hilft“ anpreisen. Das ist absoluter Schwachsinn. Gerade für Frauen sind Energycakes nichts als Fettmacher. 500 Kalorien sind mehr, als jeder handeslübliche Schokoriegel im Supermarkt enthält.

Die Fitnessflocken enthalten riesige Zuckermassen, alle Fitness- und Sportdrinks sind hochkalorische Sugarliquids. Das muss man wissen, wenn man zu diesen Produkten greift.

Hast du vor, im Anschluss ein hartes oder langes Workout durchzuziehen, dann greife zu solchen Lebensmitteln. Hast du gerade ein solche hinter dir und weißt, der Tag wird noch anstrengend, auch dann kannst du mit solchen Lebensmitteln helfen – wobei es auch für diesen Fall mit Sicherheit bessere Alternativen gibt.

Der Sinn von Fitnesslebensmitteln ist, auf wenig Masse viele Kalorien und viel schnell verfügbaren Zucker zur Verfügung zur Stellen, damit dieser entweder im Anschluss beim Sport verbraucht wird, oder im Anschluss an den Sport zum Auffüllen der Speicher benutzt werden können.

Wer jedoch im Büro in der Mittagspause lieber dazu greift und anschließend noch einige Stunden am schreibtisch verbringt, der tut sich damit sicher nichts Gutes. Auch wer Abends auf der Couch liegt und denkt, es wäre besser, zu diesen Sachen zu greifen, als zu den herkömmlichen Süßigkeiten, der kann hier entwarnt werden: Sportprodukte enthalten oft mehr Kalorien als normale Süßigkeiten.

Hier hilft nur, regelmäßig die Nährwerttabelle zu vergleichen. Wozu ich ohnehin grundsätzlich raten würde.

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